MIQUEL BARCELÓ

Der spanische Maler Miquel Barceló wurde 1957 geboren und wurde für die Documenta VII von Kassel im Jahre 1982 ausgewählt. Dies zog einen unaufhörlichen Kursanstieg seiner Bilder auf dem Kunstmarkt nach sich. Bei seinen Gemälden kann eine beständige Aufhellung seiner Farben wahrgenommen werden, vor allem nach seinem ersten Aufenthalt in Mali im Jahre 1991. Vom künstlerischen Standpunkt aus gesehen war der Kontakt mit den afrikanischen Kulturen sehr ertragreich. Ausdrucksmittel für ihn sind auch die Bildhauerei und Keramikkunst. Im Jahre 1996 stellte er in Paris Impressions d’Afrique im Centre Pompidou und in der Nationalgalerie von Jeu de Paume aus. Im Jahre 1998 zeigte er im Museum für zeitgenössische Kunst von Barcelona sein Werk aus der Zeit zwischen 1987-1997. 1999 wurde eine Retrospektive seines Werkes im Nationalmuseum Centro de Arte Reina Sofía und eine Keramikausstellung im Museum für Dekorative Künste von Paris veranstaltet. Ein Jahr darauf stellte er ein Glasfensterprojekt für die Kathedrale von Palma de Mallorca vor. 1986 wurde er mit dem Nationalpreis für Bildende Künste ausgezeichnet, und im Jahre 2003 wurde ihm der Prinz-von-Asturien-Preis der Künste verliehen. Die Jury dieser Auszeichnung betonte bei dem mallorquinischen Künstler vor allem „seine Nähe zur Lebensrealität durch seinen südländischen Geist“.

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